• af-Veranstaltungen und Terminübersicht

    12. +13. Juni 2024: Altlastensymposium 2024 in Neu-Ulm; gemeinsam veranstaltet von der GAB und dem altlastenforum Baden-Württemberg e.V. 

    28. Juni 2024: Arbeitskreis Gebäudeschadstoffe; 15 Uhr (hybrid; HPC Stuttgart-Degerloch)

    21. Juli 2024: “AK-Inno-Wandertag”; Details folgen

    17. September 2024: Arbeitskreis Gebäudeschadstoffe; 15 Uhr (online)

    25. Oktober 2024: Arbeitskreis Innovative Erkundungs-, Sanierungs- und Überwachungsmethoden; 9:30 Uhr (Ort wird noch bekannt gegeben)

    28. November 2023: Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit; 15:30 – 17 Uhr (online)
    Ende 2023: Arbeitskreis “Junges af”

  • Altlastensymposium 2024 (12. / 13. Juni 2024 in Neu-Ulm)

    Die GAB und das altlastenforum BW veranstalten am 12. und 13. Juni 2024 in Neu-Ulm erneut ein gemeinsames Altlastensymposium, wie bereits 2011 und 2016 sehr erfolgreich praktiziert. Die Kooperation macht es möglich, die laufenden Aktivitäten in Baden-Württemberg und Bayern in einem aktuellen Themenangebot zusammenzuführen.

    An zwei Tagen werden aktuelle Entwicklungen zu Recht und Vollzug der Altlastenbearbeitung präsentiert und Erkundungen sowie Sanierungen in der Praxis vorgestellt und diskutiert. Vorträge zum Thema Nachhaltigkeit bei der Sanierung runden das Vortragsprogramm ab.

    Mittwochnachmittag wird eine Fachexkursion nach Ellwangen angeboten. Dort werden Bodenschutz und Bodenverwertung am Beispiel der Jagstrenaturierung im Rahmen der Landesgartenschau Ellwangen vorgestellt. Wir lassen den Tag im direkt am Ulmer Münster gelegenen Stadthauscafé ausklingen, wo bei einem gemeinsamen Abendessen Zeit und Gelegenheit für intensive Diskussionen und Kontaktpflege gegeben ist.

    Das Altlastensymposium 2024 führt als Plattform für den interdisziplinären Informations- und Erfahrungsaustausch Entscheidungsträger*innen und Fachleute aus der wirtschaftlichen, kommunalen und regionalen Praxis, Sanierungspflichtige sowie Akteur*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Forschung zusammen.

     Anmeldung und Programm 

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  • Flächenrecyclingpreis Baden-Württemberg 2025

    Flächenrecyclingpreis 2025 „Innenentwicklung – nachhaltig und zukunftsfähig“ 

    Die Netto-Null ist das langfristige Ziel für den Flächenverbrauch in Baden-Württemberg: Den weiteren Zuwachs an Verkehrs- und Siedlungsflächen gilt es einzudämmen, denn Boden ist ein kostbares, endliches Gut. Vor diesem Hintergrund kommt dem Flächenrecycling, d.h. der Weiterentwicklung von Brachflächen mit neuen Nutzungskonzepten, größte Bedeutung zu. Um gute Beispiele ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken und als Vorbild wirken zu lassen, lobt ein Verbund von sieben baden-württembergischen Institutionen gemeinsam den Flächenrecyclingpreis 2025 „Innenentwicklung – nachhaltig und zukunftsfähig“ aus: das altlastenforum e.V., die Architektenkammer, der Städte-, der Gemeinde- und der Landkreistag, der Sparkassenverband sowie das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen.

    Eingereicht werden können Projekte, die auf baulich vorgenutzten Flächen im Zeitraum von 2021 bis 2024 in Baden-Württemberg realisiert wurden. Sie sollen beispielgebend die ökonomischen, ökologischen und sozialen Chancen einer flächeneffizienten Innenentwicklung verdeutlichen. Dabei kann es sich gleichermaßen um Ertüchtigung und Sanierung wie um Umnutzung oder Neubebauung der Areale – auch mit renaturierten Bereichen – handeln.

    Zur Teilnahme berechtigt sind Kommunen, Verwaltungsgemeinschaften und Zweckverbände, private Investorinnen und Investoren und Entwicklungsgesellschaften sowie Planerinnen und Planer aus den Bereichen Architektur, Stadtplanung und Ingenieurbauwesen. Die Unterlagen zur Bewerbung finden sich unter www.altlastenforum-bw.de. Die Frist zur Einreichung endet am 11. Oktober 2024.

    Bewerbungsunterlagen Teil 1
    Bewerbungsunterlagen Teil 2

    Ansprechpartnerin bei Fragen zum Wettbewerb:
    Ingrid Philp 
    Geschäftsstelle des altlastenforum Baden-Württemberg e. V.
    Universität Stuttgart, Pfaffenwaldring 61, 70569 Stuttgart

    Telefon 0711 685-67017

    E-Mail: altlastenforum_at_iws.uni-stuttgart.de

  • Flächenrecyclingpreis Baden-Württemberg 2022

    Am 26. September 2022 fand in der Sparkassenakademie Stuttgart die Jubiläumsveranstaltung “25 Jahre af” in Verbindung mit der Verleihung des 7.Flächenrecyclingpreises Baden-Württemberg 2022 statt: 

    Flächenrecyclingpreis 2022 für Stadtoval Aalen – Sonderpreis für Wohn- und Geschäftsgebäude in Tübingen

    Gemeinsame Pressemitteilung von Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg, altlastenforum Baden-Württemberg e.V., Architektenkammer Baden-Württemberg, Gemeindetag Baden-Württemberg, Landkreistag Baden-Württemberg, Städtetag Baden-Württemberg  sowie der Sparkassenfinanzgruppe Baden-Württemberg

    Stuttgart. Der Flächenrecyclingpreis 2022 geht an das Stadtoval Aalen. Dessen „historisch vielfältig genutztes Areal weist eine konsequente und geradlinige Entwicklung auf“, erläuterte die Juryvorsitzende Beatrice Soltys, Vizepräsidentin der Architektenkammer Baden-Württemberg (AKBW). Dass auf einer ehemaligen Industriebrache samt Vorbelastungen ein lebendiges durchmischtes Stadtquartier mit Wohnen, Arbeiten, Kultur und Freizeit entstehen konnte, ist für Andrea Lindlohr ein klares Signal, wie viel Potenzial der Bestand birgt. So sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg (MLWBW) bei der Preisverleihung am 26. September: „Unser Boden ist eine endliche Ressource. Darum hat das Recycling von vorgenutzter Fläche für uns höchste Priorität. Gerade im Innenbereich unserer Städte und Gemeinden sieht man, wie wichtig das Flächenrecycling für die lebendige Entwicklung der Innenstädte und Ortskerne ist und welches Potenzial hier noch schlummert. Dessen Nutzung unterstützen wir mit unseren vielfältigen Fördermaßnahmen.“ Dem Anliegen der sieben baden-württembergischen Auslober – MLWBW, altlastenforum, AKBW, Gemeindetag, Landkreistag, Städtetag sowie Sparkassenfinanzgruppe –, kluge Nutzungskonzepte für Brachen aufzuspüren und auszuzeichnen, entspricht das Stadtoval Aalen aufs Beste.

    Der Sonderpreis geht nach Tübingen: Durch einen modernen Anbau an ein spätklassizistisches Wohn- und Geschäftsgebäude auf einer zuvor ungenutzten Fläche gelang in der dortigen Altstadt auf vorbildliche Weise eine innerstädtische Verdichtung. Laut Jury steht sie auch für eine „zeitgemäße Interpretation der räumlichen Nähe von Wohn- und Gewerbenutzung“. Staatssekretärin Lindlohr hob hervor, dass sich an diesem Projekt gut nachvollziehen lässt, „wie mit Begrünung auf dem Dach und Bepflanzung im Innenhof eine ökologische Aufwertung und ein Mehrwert für die Bewohnerinnen und Bewohner geschaffen wird. Das zeigt: Die Zielrichtung unserer diesjährigen Auslobung ‚Innenentwicklung – nachhaltig und zukunftsfähig‘ lässt sich auch auf kleinen Flächen hervorragend umsetzen.“

    „Aus Altlasten neue Flächen gewinnen und für Mensch und Umwelt gesunde Lebensräume schaffen: Diese Anliegen werden durch die Preisträger in besonderem Maße umgesetzt“, betonte Philipp Schwarz. Das altlastenforum Baden-Württemberg e.V., dessen erster Vorsitzender Schwarz ist, setzt sich seit 25 Jahren für Bodenschutz und Flächenrecycling ein und initiierte 2005 diesen Preis. „Ein zeitgemäßes Flächenrecycling verbindet eine gelungene Altlastensanierung mit einer Stadtentwicklung, die neue Räume für Wohnen, Kultur, Gewerbe und Natur gestaltet. Dies ist den Preisträgern hervorragend gelungen.“

    Insgesamt 15 Einreichungen gab es für den zum siebten Mal ausgelobten Flächenrecyclingpreis. Zu den Nominierten gehörte auch das Mühlenviertel in Ravensburg, wo auf einem ehemals gewerblich genutzten, stark versiegelten Areal ein lebendiges Quartier mit 64 Wohnungen in Zentrumsnähe entstand und dabei Teile des stadtbildprägenden Gebäudebestands integriert wurden. Ebenfalls nominiert war das Olgaareal in Stuttgart-West, eine Konversion des ehemaligen Krankenhausbereichs, mit seiner vielfältigen sozialen und funktionalen Nutzungsmischung, dessen Entstehung sich ganz besonders durch eine hohe Verfahrenskultur auszeichnet. Und schließlich zählte auch das Wohnen am Ooswinkel in Baden-Baden zu den Nominierten: Die mit Altlasten kontaminierte Bauhoffläche konnte zur Hälfte entsiegelt werden – entstanden ist ein qualitätvoller Beitrag zum genossenschaftlichen Wohnen in innerstädtischer Lage.

    Flächenrecyclingpreis Baden-Württemberg 2022: Stadtoval Aalen (Luftbild: Stadt Aalen) 
    Download: www.akbw.de/link/1jpt

    Sonderpreis: Umbau und Anbau Wohn- und Geschäftsgebäude, Tübingen (Foto: Dietmar Strauß, Besigheim)
    Download: www.akbw.de/link/1jpu

    Anhang: Übersicht über Jury, Bewertungskriterien, Preisträger und Nominierungen. Online unter: www.akbw.de/link/1k2n

     

    Rückblick:
    Flächenrecyclingpreis Baden-Württemberg 2019
    Am 5. Februar 2019 fand die Verleihung des Flächenrecyclingpreises in Stuttgart statt. Drei Projekte wurden von der Jury für den Flächenrecyclingpreis, zwei weitere für den Sonderpreis nominiert. Staatssekretärin Katrin Schütz gab die Preisträger bekannt. Zur Pressemitteilung 

    Die bisherigen Preisträger finden Sie hier.
     

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altlastenforum Baden-Württemberg e.V.
c/o Universität Stuttgart – VEGAS

Pfaffenwaldring 61
70569 Stuttgart

E-Mail: altlastenforum (at) iws.uni-stuttgart.de

Tel. 0711/685-67017
FAX 0711/685-67020

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